Samstag
13.06.2026

Leonardo Ferreyra gehört zur absoluten Top-Klasse der Tango-Violinisten. Während viele berühmte Musikerkollegen, mit denen er spielte, der traditionellen Besetzung von Tangoensembles mit Bandoneon, Klavier, Violine und Bass verbunden blieben, bewegte er sich in neue Bahnen. Für manche gilt das Streichquartett als das Höchste in der klassischen Musik. Es kommt in der Tangomusik zwar durchaus vor, ist im Vergleich zu anderen Besetzungen aber die Ausnahme. Das Repertoire umfasst Stücke, die für vier Streicher geschrieben wurden, als auch Werke berühmter Komponisten wie Piazzolla, Rovira u.a., die für diese Besetzung arrangiert wurden.

Möglichkeit zum Abendessen in einem der empfohlenen Restaurants. 

Leider musste das ursprünglich vorgesehene Quinteto Revolucionario aufgrund einer schweren Verletzung eines Mitglieds das Konzert absagen. An seiner Stelle konnten wir das Cuarteto Insurgente engagieren. Im Unterschied zum Quinteto Revolucionario, das die Musik Piazzollas möglichst nahe am Original spielt, nähert sich das Quartett dem Vorbild auf eine andere, moderne Weise an. In der Besetzung mit Claudio Ordoñez (Violine), Aitor Canales Zurriaga (Viola), Eduard Marías (Cello) und Cristian Basto (Kontrabass, Arrangements und Leitung) verzichtet es auf Nachahmung und setzt stattdessen auf eigene, persönliche Interpretationen. Bei der TANGONALE präsentiert das Quartett sein neues Projekt „Deconstrucción“ (Dekonstruktion). Es integriert das Bandoneon (Martin Sued) als grundlegendes Element. Dadurch entsteht ein spannender Dialog zwischen Tradition und Moderne, der die Aufführung zu einem einzigartigen evolutionären Erlebnis auf der Bühne macht. 

DJ Mauro sagt über sich: „Als Kind verliebte ich mich in außergewöhnliche Musik, die am Sonntagabend in Lundo gespielt und getanzt wurde. Später wurde meine Leidenschaft sichtbar, Tango tanzen, ja, aber nur mit passender Musik. Die Folge: ich wurde Tango DJ, für Freunde, Tangueras und Tangueros, rund um den Bodensee und weit darüber hinaus.