
Einzigartiges
Ambiente zum
Genießen
2005 wurde der Saal von der Schubertiade langfristig angemietet, grundlegend renoviert und so in einen Kammermusiksaal erster Güte verwandelt. Seither finden hier im Rahmen der Schubertiade Hohenems in erster Linie Liederabende, Kammerkonzerte und Klavierabende statt, aufgrund der guten Akustik wird der Saal auch von renommierten Künstlerinnen und Künstlern und Labels für Plattenaufnahmen genutzt. Beste Voraussetzungen also, hier auch ein Konzert im Rahmen der TANGONALE auszurichten. Denn die elegante, intime Architektur des Markus-Sittikus-Saals schafft eine besondere Stimmung, die perfekt zu der emotionalen, leidenschaftlichen Musik des Tangos passt.
Markus-Sittikus-Saal Hohenems
Die kleine Stadt Hohenems im österreichischen Bundesland Vorarlberg ist der Ursprungsort der Schubertiade. Hier wurde das weltbekannte Festival rund um Franz Schubert 1976 von Hermann Prey gegründet: ein geschichtsträchtiger Ort mit dem Renaissancepalast der Grafen von Hohenems, wo im 18. Jahrhundert zwei der drei bedeutenden Handschriften des Nibelungenliedes gefunden wurden, und der grandiosen Burgruine Alt-Ems mit einem herrlichen Blick auf das Rheintal.
Heute finden die Konzerte im Markus-Sittikus-Saal statt, der weltweit zu den besten Sälen für Kammermusik und Lieder gilt. Dabei begeistert der am Schlossplatz gelegene Saal nicht nur durch das intime Ambiente, sondern vor allem durch seine Akustik. So bezeichnete Cellist Heinrich Schiff ihn als „Traumadresse für Kammermusik“. 1913 als Turn- und Mehrzweckhalle errichtet, blickt der Saal auf eine vielseitige Nutzungsgeschichte zurück. Er diente nicht nur dem Turnsport, sondern bot auch zahlreichen kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen eine Bühne, es wurde gesungen, getanzt und bis 1955 fanden hier sogar auch Kinoaufführungen statt.